Satzung

 

Für den Verein

Förderkreis Kultur Hombruch

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

(1) Der Verein führt den Namen Förderkreis Kultur Hombruch e.V.

Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund einzutragen und führt hiernach den Zusatz ,,e.V." .

 

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Dortmund.

 

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

 

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Lesekultur in Verbindung mit kulturellen Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, besonders im Stadtbezirk Dortmund-Hombruch.

Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch  öffentliche Lesungen, Familienveranstaltungen und jugendkulturelle Aktivitäten.

 

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff der Abgabenordnung.

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke;  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitglieder

 

(1) Neben den Gründungsmitgliedern kann die Mitgliedschaft jede natürliche Person ab dem vollendeten 16. Lebensjahr erwerben.

 

Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Minderjährigen hat der gesetzliche Vertreter in dem Aufnahmeantrag zu erklären, ob er die Rechte und Pflichten im Verein selbst ausüben will oder ob er den Minderjährigen zur Ausübung ermächtigt. Der gesetzliche Vertreter hat den Aufnahmeantrag mit zu unterschreiben.

 

(2) Jedes Mitglied ist verpflichtet, bei der Vorbereitung und Durchführung der Aktivitäten des Vereins sich in einem angemessen Umfang tatkräftig zu beteiligen.

 

(3) Personen, die keine ordentliche Mitgliedschaft erwerben wollen, können als Fördermitglied, ohne Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, beitreten.

Fördermitglieder können ohne feste  Beitragspflicht Geldzuwendungen erbringen. Den Mindestförderbeitrag regelt die Geschäftsordnung.

 

(4) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die Ehrenmitgliedschaft mit vollem Stimmrecht einzelnen Personen verliehen werden, die sich besondere Verdienste bei der Unterstützung der Vereinszwecke erworben haben.

 

§ 4 Mitgliedsbeitrag

 

Der Mitgliedsbeitrag wird vom Vorstand festgesetzt.

 

Ehrenmitglieder können durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom Mitgliedsbeitrag befreit werden.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 

(1) Die Mitgliedschaft endet:

 

a) mit dem Tod des Mitglieds.

 

b) durch freiwilligen Austritt. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes zum Ende eines Kalenderjahres.

 

c) durch Streichung von der Mitgliederliste. Ein Mitglied wird von der Mitgliederliste gestrichen, wenn es mit seinen Mitgliedsbeiträgen trotz zweimaliger Mahnung mehr als für den Zeitraum eines Jahres im Rückstand ist. Die erfolgte Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

 

d) durch Ausschluss aus dem Verein. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbescheid des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die nächste Mitgliederversammlung zu.

 

§ 6 Organe

 

(1) Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere Organe gebildet werden.

 

§ 7 Vorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus drei bis fünf Personen, nämlich der Vorsitzenden/ dem Vorsitzenden, der Geschäftsführerin/ dem Geschäftsführer, der Schatzmeisterin/ dem Schatzmeister sowie bis zu zwei weiteren Vorstandsmitgliedern.

 

(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die / der Vorsitzende, die Geschäftsführerin/ der Geschäftsführer und die Schatzmeisterin / der Schatzmeister.

 

(3) Die / der Vorsitzende, die Geschäftsführerin / der Geschäftsführer und die Schatzmeisterin / der Schatzmeister vertreten den Verein bei Rechtsgeschäften bis zum Wert von 2.000,00 €  je allein.

Bei Rechtsgeschäften über einem Wert von 2.000,00 €  wird der Verein von zwei Vorstandsmitgliedern im Sinne von Absatz 2 vertreten.

 

(4) Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

 

(5) Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vertretungsvorstand bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

 

§ 8  Mitgliederversammlung

 

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

 

·         Satzungsänderungen

·         die Wahl des Vorstandes sowie dessen Entlastung.

·         Beitragsfestsetzungen

·         Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren,

·         die Berufung gegen die Ausschließung eines Mitgliedes,

·         die Auflösung des Vereins.

 

(2) Soweit es sich um Satzungsänderungen handelt, die nur die Fassung betreffen oder gesetzlich vorgeschrieben sind, ist der Vorstand ermächtigt, diese vorzunehmen und zum Vereinsregister anzumelden.

 

(3) Jährlich muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, möglichst im ersten Quartal.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn der fünfte Teil der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe des Grundes die Einberufung verlangt

hat.

 

Für die Einberufung der Mitgliederversammlung ist der Vorstand zuständig. Er schlägt die Tagesordnung vor, die zu Beginn der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Die Gründe einer außerordentlichen Mitgliederversammlung

müssen unabhängig davon als Beratungsgegenstand auf die Tagesordnung der außerordentlichen Mitglieder-versammlung  gesetzt werden.

 

Zur ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen.

 

Die Mitgliederversammlung wird von der / dem Vorsitzenden oder einer Versammlungsleiterin / einem Versammlungsleiter geleitet.

 

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden daher nicht mitgezählt.

 

Eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen ist jedoch erforderlich, wenn der Gegenstand der Beschlussfassung die Ausschließung eines Mitgliedes, eine Satzungsänderung, eine Zweckänderung oder die Auflösung des Vereins ist.

Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden daher nicht mitgezählt.

 

Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das von der Versammlungsleiterin / dem Versammlungsleiter und von der Protokollführerin / dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 9 Auflösung

 

Über die Auflösung des Vereins kann nur mit einer, mit diesem Tagesordnungspunkt einberufenen,  Mitgliederversammlung  Beschluss gefasst werden.

 

Ist die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich (Auflösung, Entziehung der Rechtsfähigkeit), so sind die im Amt befindlichen Mitglieder des Vertretungsvorstandes die Liquidatoren.

Das nach Durchführung der Abwicklung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke vorhandene Vereinsvermögen fällt dem gemeinnützigen Verein ,,GUGU e.V., Verein  zur Förderung der Kultur in Dortmund", Weisse Taube 8,

44225 Dortmund, mit der Maßgabe es unmittelbar und ausschließlich für kulturelle Förderung im Stadtbezirk Hombruch einzusetzen, zu.

 

§ 10 Übergangsvorschrift

 

Soweit vom Finanzamt oder vom Registergericht Teile der Satzung vor Eintragung in das Vereinsregister beanstandet werden, ist der Vorstand ermächtigt, diese Teile zur Behebung der Beanstandung abzuändern.

 


 

 

Dortmund, 10.07.2015